Der letzte Hirte - Hardcover
Produktinformationen "Der letzte Hirte - Hardcover"
Erweiterte Inhaltsbeschreibung
„Der letzte Hirte“ verknüpft eindrücklich Gegenwart und Vergangenheit: Der evangelische Pfarrer und Religionslehrer Bert Winter steht 2017 unter hohem Druck – die Gemeindearbeit an der Erlöserkirche in Rheinstadt-Benninghausen wird von finanziellen Engpässen und der viel diskutierten Relevanzkrise der Kirche geprägt. Zugleich ringt er privat um Stabilität nach der Scheidung und in der Verantwortung für seine Kinder. Der Fund eines alten Koffers seines Amtsvorgängers Wilhelm Ortmann – gefüllt mit Aufzeichnungen und Briefen aus den 1930er-Jahren – konfrontiert ihn mit einer verdrängten Geschichte von Verrat, Gewissen und Widerstand. Schritt für Schritt entfaltet sich ein Kirchenkampf unter dem Hakenkreuz, der bis in Winters Gegenwart ausstrahlt.
Der Roman erzählt, wie persönliche Brüche und institutionelle Krisen einander spiegeln – und wie die Auseinandersetzung mit der eigenen Tradition zu Orientierung, neuer Klarheit und verantwortlichem Handeln führen kann.
Warum dieses Buch lesen?
- Pakt zwischen Zeitgeschichte und Gegenwart: Duale Perspektive aus 1930er-Jahren und Heute.
- Relevante Themen: kirchliche Finanz- und Relevanzkrise, Verantwortung im Pfarramt, Familienleben.
- Kirchengeschichtliche Aufarbeitung: Einblick in den innerkirchlichen Konflikt der NS-Zeit und dessen Folgen.
- Spirituelle Tiefe: Das Hirtenmotiv (Psalm 23) als roter Faden für Führung, Vertrauen und Gewissen.
- Ideal für Gespräche: Bietet reichlich Stoff für Lesekreise, Gemeindeabende und Unterricht.
Themen & Motive
- Evangelischer Pfarrer zwischen Berufung, Beruf und Belastung
- Kirchliche Finanzkrise und Relevanzdebatte
- Familienkonflikte, Scheidung, Elternschaft
- Kirchenkampf, innerkirchlicher Streit, Verrat
- Briefe und Aufzeichnungen als Stimme der Vergangenheit
- Gewissensentscheidungen, Mut und Erinnerungskultur
- Hirtenmotiv: Leitung, Fürsorge und Verantwortung
Historischer Hintergrund (Kontext)
Der Roman greift Motive des kirchlichen Lebens in der NS-Zeit auf. In den 1930er-Jahren prägten Spannungen zwischen verschiedenen Strömungen das kirchliche Umfeld und führten vielerorts zu tiefen Rissen – theologisch, politisch und persönlich. In diesem Umfeld wurden Pfarrerinnen und Pfarrer, Gemeindeglieder und Kirchenleitungen vor existenzielle Gewissensfragen gestellt.
„Der letzte Hirte“ macht diesen Hintergrund erzählerisch erfahrbar: anhand persönlicher Dokumente, Briefwechsel und Erinnerungen, die die Ambivalenzen der Zeit sichtbar werden lassen – ohne einfache Antworten, aber mit Respekt vor den Menschen, die um das Richtige rangen.
Aufbau & Erzählweise
Die Handlung entfaltet sich auf zwei Zeitebenen: Gegenwartsszenen rund um Bert Winter wechseln mit historischen Stimmen aus den 1930er-Jahren. Die dokumentarisch anmutenden Passagen (Briefe, Notizen, Protokollfragmente) verleihen der Geschichte Authentizität und Tiefe, während die Gegenwartsebene nah an den emotionalen und seelsorglichen Herausforderungen bleibt.
Der Stil ist zugänglich, reflektiert und atmosphärisch – geeignet für Leserinnen und Leser, die anspruchsvolle, zugleich gut lesbare christliche Literatur mit historischem Bezug schätzen.
Zielgruppen & Verwendung
- Lesende mit Interesse an Kirchengeschichte, Zeitgeschichte und Gegenwartsthemen der Kirche
- Pfarrer:innen, Gemeindeteams und Seelsorger:innen als Impuls für Gemeindeabende und Gesprächskreise
- Lesekreise in Gemeinde, Schule oder Erwachsenenbildung
- Religions- und Geschichtsunterricht (Sekundarstufe II) als Gesprächsanlass zu Gewissen, Verantwortung und Erinnerungskultur
- Als sinnvolles Geschenk in der Gemeinde und im Freundeskreis
Fragen für Lesekreise und Unterricht
- Welche Verantwortung tragen Kirchen und einzelne Amtsträger in gesellschaftlichen Krisen?
- Wie prägt die Vergangenheit die Identität von Bert Winter – beruflich wie privat?
- Was bedeutet „Hirtenschaft“ heute: geistliche Leitung zwischen Fürsorge, Wahrheit und Mut?
- Inwiefern spiegelt die kirchliche Relevanzkrise aktuelle Debatten über Glaubwürdigkeit und Vertrauen?
- Welche Rolle spielen Briefe und Dokumente als „Zeugen“ der Geschichte?
- Wie wird Verrat im Roman dargestellt – individuell, institutionell, geistlich?
- Wo sehen Sie Parallelen zwischen den Gewissenskonflikten der 1930er-Jahre und heutigen Entscheidungsdilemmata?
- Welche Perspektiven eröffnet der Roman für die Erinnerungsarbeit in Gemeinden?
Produkt-Highlights
- Hardcover-Ausgabe – wertig und langlebig
- Christliche Literatur mit historischem Fokus
- Packender Roman über Pfarramt, Familie und Kirchengeschichte
- Ideal für Lesekreise und als Geschenk
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| Produktart: | Bücher |
|---|---|
| Thema: | Theologie/Religion |
| Artikelnummer: | 3472-8016 |
| ISBN: | 9783347280168 |
| Format: | 14,8 cm x 21,0 cm |
| Autor: | Albrecht Holthuis |
| Seiten: | 288 Seiten |
| Erschienen: | April 2021 |
| Lieferbar seit: | 05. April 2021 |
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